S21 – Facing Cambodia’s Past

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Fast vier grauenhafte Jahre lang hielten die Roten Khmer ihr Land von 1975 bis 1979 im Würgegriff. Ihr Terror hat ein ganzes Land und die Seelen seiner Menschen für Jahrzehnte verwüstet. Die Beschäftigung mit diesem Trauma steht in Kambodscha erst am Anfang. Die Täter leben unbehelligt inmitten ihrer Opfer, und in den Schulen wird kaum über die dunklen Jahre und ihre Folgen gesprochen. Unsere Volontärin Silke Hanisch behandelte das Thema in ihrem Unterricht. Im September 2005 fuhr sie mit 30 Schülerinnen und Schülern in das einstige Folterlager S21, das heute eine Gedenkstätte ist. Dort und auf den „Killing Fields“ bei Phnom Penh begegnen die Jugendlichen ihrer eigenen Geschichte. Regisseur Hi-Khan Truong begleitete die Gruppe mit seiner Kamera.

Achtung: Dieser Film nähert sich den schlimmsten Abgründen menschlichen Handelns. Seien Sie sich dessen bitte gewahr, bevor sie ihn schauen oder weitergeben.



Tropangsdock

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Im Sozialgefüge Kambodschas nimmt das Dorf eine herausragende Stellung ein und bleibt die Bezugsgröße der Khmer, selbst wenn sie in die weite Welt ziehen. Das Dorf Tropang Sdock liegt inmitten von Reisfeldern und Zuckerpalmen am Fuß des heiligen Berges Phnom Chiso. Hier steht die Alysha Chan-Schule, und von hier aus betreut Sorya e.V. die Projekte in seinem Aktionsgebiet, dem Landkreis Samraong. Die 110 Familien des Dorfes haben uns in ihre Gemeinschaft aufgenommen. Zwischen Menschen aus zwei Teilen derselben Welt sind so Freundschaften entstanden. Hi-Khan hat Szenen aus dem täglichen Dorfleben mit der Kamera festgehalten.